Eintrittskarten für das Teatro alla Scala (Mailänder
Scala) - Tickets
Die
berühmte Mailänder Scala wurde am 3. August 1778 mit
Antonio Salieris "L'Europa riconosciuta" eröffnet.
Das von außen schlicht wirkende Theater bietet in seinem
prunkvollen Theaterraum Platz für 2.200 Gäste.
Nach einem dreijährigen Komplettumbau fand im Dezember 2004
eine glanzvolle Wiedereröffnung ebenfalls mit "L'Europa
riconosciuta" statt. Jetzt kann die Scala mit modernster
Bühnentechnik, einer beeindruckenden Akustik und einer Originalausstattung
für den Zuschauerraum und Foyer aufwarten.
Das bekannteste Opernhaus war Schauplatz für Uraufführungen
wie Verdis "Nabucco", Puccinis "Turandot"
und Bellinis "Norma". Und auch heute kann man hier die
Elite des Musiktheaters bewundern: die weltbesten Solisten, die
begabtesten Stardirigenten und ausgezeichnete Orchester.
Eintrittskarten für das Teatro alla Scala (Mailänder
Scala) - Tickets
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| Foto
Marco Brescia - © Teatro ala Scala |
| - Die Scala
- Mailand bleibt Milano - |



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"Die Scala ist meiner Meinung nach das
beste Operntheater der Welt, denn nur hier bietet die Musik
den größten Genuss".
Diesen Ausspruch tat Stendal am 24. September 1816 beim Verlassen
einer Vorstellung. Nach zwei Jahren Abwsenheit aus seiner Wahlheimat
feierte er damit die Rückkehr in die Mailänder Gesellschaft.
Denn damals war die Scala nicht nur Operntheater, sondern hauptsächlich
Treffpunkt der Crème de la Crème, da außer Opern
und Symphoniekonzerten, Komödien und Dramen auch Fechtturniere
und Bälle veranstaltet
wurden. Nach über zwei Jahrhunderten triumphaler Existenz
ist die Scala noch heute, wie der Dom, Wahrzeichen und Stolz
der
Stadt.
Ferdinand von Habsburg, Sohn Maria Theresas und
Gouverneur des Herzogtums Mailand, nahm das Abbrennen einer
der beiden bis dahin einzigen Schaubühnen zum Anlaß,
um die Stadt mit einem würdigen Theater auszustatten.
Giuseppe Piermarini (1734-1808) erhielt den Auftrag, Mailand
dem vom Hause Habsburg
ausgehenden europäischen Standard anzupassen und wurde
gleichzeitig zum Kaiserlich-Königlichen Architekten ernannt.
Das neue Theater sollte in der Nähe des damals schon verfallenen
Klosters Santa Maria della Scala erstehen.. Das Grundstück
wurde von Regina della Scala, Gemahlin von Bernabò Visconti,
zur Verfügung gestellt.
Die Bauarbeiten gingen unglaublich zügig voran: am 5.
August 1776 begann der Abbruch des alten Gebäudes, und
nur zwei Jahre später, am 3. August 1778, fand die Einweihung
der Mailänder Scala mit "Europa riconosciuta" von
Antonio Salieri statt. Die gesamten Kosten von 1.4000.000 Lire
wurden von Mailänder Adelsfamilien getragen, die als einzige
Gegenleistung den Besitz der Logen forderten und erhielten.
Das österreichische Kaiserhaus wurde somit eigentümer
der Scala, ohne auch nur einen Taler ausgegeben zu haben. Trotz
der relativ bescheidenen Dimensionen (24 m Länge, 21,6
m Breite, 20 m Höhe) erreicht der Innenraum, dank einiger
perspektivischer Tricks, die Wirkung eindrucksvoller Grossartigkeit.
Ausgesprochen genial sind einige von Piermarini erdachte technische
Lösungen: Die Hufeisenform des Zuschauerraums und der
Zuschnitt des Resonanzgewölbes aus schmucklosem Holz schafften
die hervorragende Akustik, die der Scala einen Sonderplatz
unter den ersten Theatern der Welt sicherte. Die in hellblauem
Samt gehaltene Innendekoration von Albertolli hob besonders
die Familienwappen der Adelslogen hervor. Die während
der französischen Besetzung abhanden gekommene Originalausschmückung
wurde 1830 von Perego ersetzt.
Das Prinzip der Zweckmässigkeit, im Theaterinneren mit
geschickten Treppen- und Korridorverbindungen verwirklicht,
wiederholt sich aussen an der Fassade
durch eine Säulengang, der die Anfahrt der Kutschen bis
direkt vor das Hauptportal erlaubte. Mit dieser brillanten
Idee rief Piermarini eine Mode ins Leben, die
gern und häufig auch im Ausland nachvollzogen und besonders
bei schlechtem Wetter sehr geschätzt wurde. Leider ist
die harmonische Originalkonstruktion der Fassade durch spätere
bauliche Einriffe und die Veränderung der
näheren Umgebung verflacht worden, so dass die einst vollendeten
Proportionen nur noch zu erahnen sind.
Die Scala war das erste mit elektrischem Licht ausgestattete
Operntheater der Welt. Am 26. Dezember 1883 wurde die Anlage
eingeweiht. Die Verwaltung des Theaters
sah sich allerdings oft schier unüberwindlichen Geldschwierigkeiten
gegenüber.
um die Vorstellungen zu finanzieren, genierte man sich nicht,
zu so verzweifelten Mitteln wie dem, von der Regierung verbotenten,
Glücksspiel zu greifen, da im
Foxer der Logen blühte.
Böse sah es nach dem 2. Weltkrieg aus: In der Nacht vom 15. zum 16. August fielen
einige Bomben direkt in den Zuschauerraum. Das Gewölbe brach zusammen, die Logen
und ein ganzer Flügel wurden schwer beschädigt. Bühne und Fassade blieben hingegen
unversehrt. Der Wiederaufbau wurde unverzüglich in Angriff genommen und selbst
das heikle Problem der Akustik erfolgreich gelöst.
Die Scala erfreut sich nach
wie vor ihrer Vorrangstellung auf Weltniveau. |
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