Eintrittskarten Nationaltheater München (Bayerische Staatsoper)
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Auf dem diesjährigen Programm vom Nationaltheater München stehen
"Die Entführung aus dem Serail", "Eugene
Onegin", "A Cinderella Story", "Der fliegende
Holländer", "Romeo und Julia", "Wozzeck", "Tamerlano", "Luisa
Miller", "Werther", "Doktor Faust", "Hänsel
und Gretel", "La Bohème", "Le Corsaire", "Die
Zauberflöte", "La Traviata", "Die Fledermaus", "Carmen", "Norma", "Schwanensee", "Palestrina", "Der
Strum", "Nabucco", "Elektra", "La
Calisto".
Eintrittskarten für das Nationaltheater München (Bayerische
Staatsoper) - Ticketservice
Nationaltheater
München (Bayerische Staatsoper)
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In München steht ein Opernhaus - |


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In München steht nicht nur ein Hofbräuhaus,
sondern auch ein weltberühmtes Opernhaus. Obwohl das
Hofbräuhaus deutlich älter ist, kann auch das Königliche
Hof- und Nationaltheater auf eine abwechslungsreiche Geschichte
zurückblicken: Bereits 1755 wurde ein öffentliches
Theater für Opernaufführungen gebaut, das auch
heute noch als „Cuvilliés-Theater“ Opernbesuchern
aus aller Welt ein Begriff ist. Bald wurde es für die
theaterfreudigen Münchner zu klein und ein neues, größeres
Haus musste her. Die Suche nach einem geeigneten Architekten
und die Planung des neuen Hauses zog sich fast zwanzig Jahre
in die Länge. Schließlich wurde 1811, zum Ende
der Regierungszeit von König Max I. Joseph, der Grundstein
für den Bau des Königlichen Hof- und Nationaltheaters
am Marstallplatz gelegt. Bereits nach einem Jahr waren die
finanziellen Mittel erschöpft und die Bauarbeiten mussten
eingestellt werden. Erst 1818 konnte das neue Theater feierlich
eingeweiht werden.
Nach nur fünf Jahren Spielbetrieb brannte das Haus
bis auf die Umfassungsmauern ab. Während einer Vorstellung
am 14. Januar 1823 fing ein Dekorationsteil Feuer. Weil
das Löschwasser eingefroren war, konnte gegen den
Brand nichts unternommen werden. Unter der Bauleitung von
Leo von Klenze wurde das Theater in nur zwei Jahren wieder
aufgebaut.
Mit der Regierungszeit des kunstbegeisterten bayerischen
Märchenkönigs Ludwig II. begann 1864 eine Glanzzeit
in der Geschichte der Münchner Oper: Schon kurz nach
seiner Thronbesteigung holte der erst 19-jährige König
den völlig verschuldeten Richard Wagner nach München.
In den folgenden Jahren wurden fünf Meisterwerke des
Komponisten in München uraufgeführt: 1865 erblickten
im Nationaltheater „Tristan und Isolde“ das
Licht der Welt, 1868 folgte „Die Meistersinger von
Nürnberg“, danach kamen „Das Rheingold“ und „Die
Walküre“. Und schließlich wurde 1888,
fünf Jahre nach Wagners Tod, „Die Feen“ im
Nationaltheater uraufgeführt. Das Königliche
Hof- und Nationaltheater stand damit im Blickpunkt der
europäischen Musikwelt.
Nachdem das Haus im Zweiten Weltkrieg erneut zerstört
wurde, schien sein Ende besiegelt: In der Nacht des 3.
Oktober 1943 trafen Spreng- und Brandbomben das Theater.
Durch die große Hitze schmolz sogar die eiserne Bühnenkonstruktion.
Ein Neubau stand außer Frage, weil die Haushaltsmittel
der Stadt bereits durch den Neubau des benachbarten Residenztheaters überschritten
wurden. Stadtplaner wollten die Ruinen sogar beseitigen,
um in der Innenstadt mehr Raum zu schaffen. Aus Sorge um
ihr Theater gründete eine Bürgerinitiative 1952
den heute noch bestehenden Verein „Freunde des Nationaltheaters
e.V.“, der finanzielle Mittel sammelte und die Öffentlichkeit
für den Wiederaufbau begeisterte. Fünf Jahre
dauerte der Wiederaufbau des Nationaltheaters, der am Ende
62 Millionen Mark kostete. Am 21. November 1963 feierte
man mit einer Aufführung der Wagner-Oper „Die
Meistersinger von Nürnberg“ die Wiedereröffnung.
Heute gehört das Nationaltheater mit 2.101 Plätzen
und einer Bühne von 2.500 Quadratmetern zu den wichtigsten
Repertoire-Theatern der gegenwärtigen Opernwelt.
Auch die jährlich veranstalteten Opernfestspiele
tragen zum hervorragenden Ruf der Münchner Oper bei.
1875 wurde unter dem damaligen Generalintendanten Karl
von Perfall erstmals ein Festsommer mit Opern von Mozart
und Musikdramen von Wagner veranstaltet. Seit „Der
Rosenkavalier“ 1911 seine Münchner Premiere
feierte, gehört auch Richard Strauss neben Mozart
und Wagner zum Dreiklang der Opernfestspiele. Namhafte
Künstler wie Enrico Caruso, Karl Erb oder Maria Ivogün
verschafften der Münchner Oper damals Weltruhm. Heutzutage
gehören die jährlichen Opernfestspiele ebenso
zu München wie das Oktoberfest und das Hofbräuhaus. |
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